Hauptverantwortlich für den globalen Treibhauseffekt und den Klimawandel sind die Klimagase, die vom Menschen produziert werden. An erster Stelle steht hier Kohlendioxid (CO2), das bei der Verbrennung von fossilen Energieträgern wie Kohle, Erdöl und Erdgas entsteht. Doch auch andere Gase haben Anteil am Klimawandel, so zum Beispiel Methan (CH4). Es ist chemisch identisch mit Erdgas und entsteht durch die Vergärung von Gras und anderer Nahrung in den Mägen von Kühen, beim Reisanbau oder bei der Erdgasförderung. Treibhausgase nehmen die Wärmestrahlung von der Sonne stärker auf als die Gase, aus denen unsere Atmosphäre natürlicherweise besteht. Die Rückstrahlung in den Weltraum wird dadurch reduziert. Dies führt zu einem Aufheizen der Atmosphäre, dem sogenannten Treibhauseffekt.
Die Konsequenzen des Klimawandels.
Die Auswirkungen des Klimawandels werden als besonders extrem beschrieben: Steigende Temperaturen führen allerorten zu einer stärkeren Verdunstung. Trockene Gebiete werden noch trockener. Die Anbauzonen für Getreide verkleinern sich. Gleichzeitig nehmen die starken Regenfälle in von Natur aus feuchten Gebieten zu, da mehr Wasser aus den Meeren verdunstet. Die verheerenden Fluten in Pakistan 2010 sind nur ein Beispiel.
Die wärmere Atmosphäre führt außerdem zum Ansteigen des Meeresspiegels: Die Pole schmelzen, das Volumen des Meerwassers nimmt zu. Nur leicht über dem Meeresspiegel liegende Gebiete, wie die Niederlande, sind dadurch langfristig in ihrer Existenz gefährdet.
Spürbar auch in Deutschland
Auch Deutschland gilt als gefährdet: Das Gebiet um Berlin, die Mark Brandenburg, droht laut einer Studie in den nächsten 20 Jahren zu versteppen. Die deutsche Nordseeküste wird in Zukunft wahrscheinlich mit einem höheren Pegelstand zu kämpfen haben. All das zeigt: Ein entschlossenes Vorgehen gegen den Klimawandel ist wichtig. Jede Ausgabe, die wir heute dafür tätigen, wird uns morgen zugute kommen – und auch die Investitionen in Erneuerbare Energie lohnen sich.


