Wasserkraft ist die älteste Technologie für eine umweltfreundliche Stromerzeugung. Bereits 1878 wurde in Großbritannien das erste Wasserkraftwerk gebaut. Damals noch mit der bescheidenen Leistung von 4 Kilowatt. Zum Vergleich: Heute schaffen Wasserkraftwerke zum Teil das Millionenfache.
Wasserkraft hat eine Reihe von Vorteilen gegenüber anderen erneuerbaren Energieformen. So ist sie günstig in der Produktion, hat niedrige Wartungskosten und ist sowohl grund- als auch spitzenlastfähig.
Ein Stromnetz braucht für den Betrieb immer ein Mindestmaß an Strom, um den Betrieb zu erhalten (die Grundlast). Zu bestimmten Tageszeiten steigt der allgemeine Stromverbrauch aber stark an, dann muss entsprechend auch mehr Strom vorhanden sein (Spitzenlast). Während bei Sonnenenergie und Windkraft keine regelmäßige Energiezufuhr garantiert werden kann, ist Wasserkraft hier tatsächlich eine wichtige ökologische Alternative.
Wasserkraft hat Zukunft
Die Erfahrungen mit dieser Technologie zeigt: Wasserkraft ist regelbar und kann zumindest eine Zeit lang gespeichert werden. Man dreht die Turbinen zu, das Wasser staut sich hinter der Staumauer. Diesen Vorteil hat die Wasserkraft besonders gegenüber Windenergie und Sonnenstrom, die dann verbraucht werden müssen, wenn sie produziert werden.
Das Potenzial für Wasserkraft in Deutschland ist allerdings so gut wie ausgeschöpft. Es sind kaum noch Standorte für neue Kraftwerke vorhanden.
Wasserkraft im Überfluss bietet jedoch Norwegen: 99 Prozent des Strombedarfs werden hier mit Wasserkraft gedeckt. Und dies absolut bezahlbar - die Strompreise in Norwegen sind in der Regel deutlich niedriger als in Deutschland. Die Schaffung einer Verbindung zum deutschen Stromnetz, könnte auch für Deutschland geldwerte Vorteile bringen.
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