Wenn in der öffentlichen Diskussion von Sonnenenergie gesprochen wird, werden zwei Technologien häufig miteinander verwechselt: die Photovoltaik und die Solarthermie. Photovoltaik bedeutet die Gewinnung von Strom aus Sonnenergie mit Solarzellen. Bei der Solarthermie, auch Sonnenergie genannt, wird jedoch kein Strom produziert, sondern es wird die Wärme der Sonneneinstrahlung zum Erwärmen von Heizungs- oder Duschwasser genutzt. Dies geschieht über schwarze Sonnenkollektoren auf den Dächern, meistens bei Einfamilienhäusern. Das lohnt sich für viele und ist eine sinnvolle Ergänzung zu einer Öl- oder Gasheizung.
Perspektiven der Sonnenenergie
Unter den erneuerbaren Stromquellen ist die Photovoltaik mit Abstand die teuerste, wenn man den finanziellen Aufwand für die Produktion einer Kilowattstunde ausrechnet. Dies sagt jedoch nichts über die Zukunft von Photovoltaik für den deutschen Energiemix aus. Denn Wind und Sonne treten nicht unbedingt gleichzeitig auf. Deshalb kann die Photovoltaik möglicherweise die windstillen Zeiten, in denen wenig Windenergie zur Verfügung steht, mit Solarstrom überbrücken. Das drückt die Preise an der Leipziger Strombörse, weil ein höheres Angebot an Strom kurzfristig für niedrigere Preise sorgt. Wenn die Einkaufspreise für Strom niedrig sind, können unabhängige Stromanbieter wie FlexStrom Ihnen als Verbraucher günstigere Angebote machen.
Daher ist Photovoltaik auf den ersten Blick zwar teuer, auf den zweiten Blick für Ihre Energie jedoch auch ein Gewinn für den Verbraucher.


